Bei der obstruktiven Schlafapnoe erschlafft die Muskulatur im Rachenraum während des Schlafs so weit, dass die Atemwege zeitweise verschließen. Die Atmung setzt aus, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt, der Körper reagiert mit einer Weckreaktion — meist ohne dass die betroffene Person davon etwas mitbekommt.
Die Folgen sind Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Lautes, unregelmäßiges Schnarchen mit Atempausen ist das typische Fremdbeobachtungszeichen — häufig ist es der Partner oder die Partnerin, die es bemerkt.
Wichtig: Schnarchen allein ist keine Schlafapnoe. Viele Menschen schnarchen, ohne Atemaussetzer zu haben. Die Unterscheidung trifft eine schlafmedizinische Untersuchung, nicht die Zahnarztpraxis. Mehr zum Zusammenhang unter Schnarchen und Zahnarzt.