Häufig steht ein konkretes Erlebnis am Anfang: eine schmerzhafte Behandlung, meist in der Kindheit, oder eine Situation, in der man sich nicht ernst genommen fühlte und die Behandlung trotz Signalen fortgesetzt wurde.
Manchmal wird die Angst auch übernommen — von Eltern, die selbst Angst hatten und darüber gesprochen haben.
Und häufig ist es weniger der Schmerz als das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Man liegt, kann nicht sprechen, sieht nicht, was passiert. Wer einmal erlebt hat, dass ein Stoppsignal ignoriert wurde, hat gelernt, dass die eigene Kontrolle in dieser Situation nicht gilt.
Das ist eine wichtige Erkenntnis, weil sie den Behandlungsweg vorgibt: Wo Kontrollverlust das Problem ist, hilft zurückgegebene Kontrolle.