Die meisten zahnärztlichen Eingriffe lassen sich unter fortgeführter Gerinnungshemmung durchführen. Die Praxis hat dafür mehrere Werkzeuge:
Lokale Blutstillung. Blutstillende Einlagen in die Wunde, Nähte, Kompression durch Aufbeißen auf einen Tupfer. In den allermeisten Fällen genügt das vollständig.
Schonende Technik. Ein möglichst atraumatisches Vorgehen hält die Wundfläche klein.
Zeitliche Planung. Termine werden bevorzugt am Vormittag und früh in der Woche gelegt, damit eine mögliche Nachblutung noch während der regulären Sprechzeiten auffällt.
Aufteilung. Statt vier Zähne auf einmal zu entfernen, wird in mehreren kleineren Sitzungen gearbeitet.
Rücksprache. Bei größeren Eingriffen oder Kombinationstherapie hält die Praxis Rücksprache mit der verordnenden Stelle. Bei Vitamin-K-Antagonisten wird häufig ein aktueller INR-Wert angefordert.
Wie ein Zahn entfernt wird und was danach zu beachten ist, beschreiben die Beiträge zur Zahnextraktion und zur Wundheilung danach.