Zwei Behandlungssituationen sind zu unterscheiden, und der Unterschied ist erheblich.
Das Risiko unterscheidet sich je nach Erkrankung, Dosierung und Dauer der Therapie. Ihre behandelnde ärztliche Stelle und Ihre Zahnarztpraxis können das für Ihren Fall gemeinsam einordnen.
Neben Bisphosphonaten betrifft das auch Antikörpertherapien mit ähnlicher Wirkung sowie bestimmte Medikamente, die die Gefäßneubildung hemmen. Für die Praxis zählt nicht der Name des Präparats allein, sondern Wirkstoff, Dosis und Dauer.
Das Risiko steigt zusätzlich bei Rauchen, schlecht eingestelltem Diabetes, Kortisontherapie, unzureichender Mundhygiene und bestehenden Entzündungen im Kiefer. Das erhöhte Risiko besteht nicht nur während der Therapie — je nach Präparat kann eine Restwirkung auch nach Therapieende fortbestehen. Sprechen Sie auch dann noch bestehende Medikamentenwirkungen aktiv an.