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Kostenlose Therapie bei Zahnbehandlungsangst für Versicherte teilnehmender Kassen

Im DentNet gibt es ein Therapieangebot bei Zahnbehandlungsangst, das für teilnehmende Versicherte kostenfrei ist. Grundlage ist die kognitive Verhaltenstherapie, das bei Zahnbehandlungsangst am besten untersuchte Verfahren. Der Einstieg erfolgt über einen Selbsttest, den Sie anonym von zu Hause aus machen können und der Sie zu nichts verpflichtet.

Inhalt

    Ein solches Angebot ist selten. Wer nach Hilfe bei Zahnarztangst sucht, stößt meist auf Praxen, die Narkosen anbieten, und auf Versicherer, die Policen verkaufen. Eine Behandlung der Angst selbst, die nichts kostet, findet man kaum.

    Warum eine Therapie und nicht nur Narkose

    Sedierung und Vollnarkose machen die Behandlung möglich. Das hilft, wenn ein Befund nicht warten kann, ändert aber nichts daran, wie Sie die Situation erleben.

    Nach einer Sanierung in Narkose ist die Angst noch dieselbe. Beim nächsten Kontrolltermin stehen Sie vor derselben Hürde, und viele schieben den Termin dann wieder auf. Welche Folgen das auf Dauer hat, beschreibt der Beitrag „Folgen von Zahnarztangst“.

    Eine Therapie bearbeitet dagegen die Angst selbst. Im besten Fall brauchen Sie danach keine Sedierung mehr oder zumindest nicht mehr bei jedem Termin.

    Der Selbsttest als Einstieg

    Der erste Schritt soll Ihnen leichtfallen: Sie füllen anonym und von zu Hause aus einen Fragebogen aus. Sie müssen dafür niemanden anrufen und nichts erklären.

    Der Test zeigt, wie ausgeprägt Ihre Zahnbehandlungsangst ist. Die Spanne reicht von normalem Unbehagen bis zu einer behandlungsbedürftigen Angststörung. Mit dem Ergebnis lässt sich einschätzen, ob eine Therapie sinnvoll ist und ob möglicherweise die Voraussetzungen für weitere Leistungen vorliegen.

    Wie sich Angst und behandlungsbedürftige Phobie unterscheiden, erklärt der Beitrag „Zahnarztphobie“.

    Den Selbsttest und das Angebot finden Sie auf der Seite „Zahnbehandlungsangst“.

    Was in der Therapie passiert

    Die kognitive Verhaltenstherapie arbeitet auf zwei Ebenen.

    Die erste Ebene sind die Gedanken. Angst entsteht weniger durch die Situation selbst als durch die Art, wie man sie bewertet. Gedanken wie „Ich verliere die Kontrolle“ oder „Ich halte das nicht aus“ laufen automatisch ab und werden selten überprüft. In der Therapie sprechen Sie diese Gedanken aus und gleichen sie mit der Wirklichkeit ab.

    Die zweite Ebene ist das Verhalten. Die Situation wird in kleine Schritte zerlegt, zum Beispiel an der Praxis vorbeigehen, das Wartezimmer betreten und sich auf den Behandlungsstuhl setzen. Jeden Schritt üben Sie so lange, bis Sie ihn gut aushalten.

    Dahinter steht eine einfache Beobachtung: Angst lässt nach, wenn man in der Situation bleibt und erlebt, dass nichts Schlimmes passiert. Wer die Situation meidet, bestätigt die Angst dagegen jedes Mal aufs Neue.

    Ausführlich beschreibt das der Beitrag „Verhaltenstherapie bei Zahnarztangst“.

    Wie lange es dauert

    Die Therapie dauert meist kürzer, als viele befürchten. Bei einer klar umrissenen Angst wie der Zahnbehandlungsangst genügen häufig wenige Sitzungen, damit Sie wieder Termine wahrnehmen können.

    Darin unterscheidet sie sich von Therapien bei umfassenderen Problemen, die über Monate laufen. Hier geht es um eine klar abgegrenzte Situation, und auf solche Ängste ist das Verfahren zugeschnitten.

    Sie müssen die Therapie nicht abschließen, bevor Sie behandelt werden. Beides läuft parallel: Dringendes wird behandelt, gegebenenfalls unter Sedierung, während Sie an der Angst arbeiten.

    Wer teilnehmen kann

    Das Angebot richtet sich an Versicherte teilnehmender Krankenkassen im DentNet. Ob Ihre Kasse dazugehört und welche Voraussetzungen im Einzelnen gelten, erfahren Sie auf der Seite „Zahnbehandlungsangst“.

    Unabhängig davon sind Psychotherapien bei diagnostizierter Angststörung grundsätzlich eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Weg führt dann über eine psychotherapeutische oder fachärztliche Praxis.

    Die Diagnose hat einen weiteren praktischen Nutzen: Sie ist in der Regel Voraussetzung dafür, dass die Krankenkasse eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose übernimmt. Mehr dazu steht im Beitrag „Vollnarkose: wann die Kasse zahlt“.

    Was danach kommt

    Die Therapie soll nicht erreichen, dass Sie gern zum Zahnarzt gehen, denn das tun die wenigsten. Sie soll erreichen, dass Sie hingehen können: zu Kontrollterminen, bevor etwas wehtut, und zu Behandlungen, ohne vorher wochenlang angespannt zu sein.

    Damit ändern sich auch die Behandlungen. Wer regelmäßig zur Kontrolle geht, hat kurze Termine mit kleinen Eingriffen statt seltener, langer Sanierungen. Das hält die Angst niedrig, weil sie sich nicht mehr bestätigt.

    Für den ersten Termin nach der Therapie hilft der Beitrag „Angstpatient: die richtige Praxis finden“. Er beschreibt, worauf Sie bei der Praxiswahl achten können und welche Vereinbarungen möglich sind.

    Der erste Schritt

    Für den Anfang genügt der Selbsttest. Er ist anonym, dauert wenige Minuten und verpflichtet Sie zu nichts.

    Wenn Sie gleichzeitig schon einen Termin suchen, finden Sie über die Zahnarztsuche eine Praxis in Ihrer Nähe und buchen online. Krankenkasse und gewünschte Behandlung wählen Sie direkt bei der Buchung aus, Sie müssen also nicht telefonieren.

    Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Über Umfang und Voraussetzungen des Angebots informiert die Leistungsseite.

    Häufige Fragen

    Was kostet eine Therapie bei Zahnarztangst?

    Im DentNet ist ein Therapieangebot bei Zahnbehandlungsangst für teilnehmende Versicherte kostenfrei. Unabhängig davon sind Psychotherapien bei diagnostizierter Angststörung Kassenleistung.

    Wie fange ich an?

    Mit dem Selbsttest. Sie füllen ihn anonym von zu Hause aus, er dauert wenige Minuten und verpflichtet zu nichts.

    Welches Verfahren wird angewendet?

    Die kognitive Verhaltenstherapie. Sie ist das bei Zahnbehandlungsangst am besten untersuchte Verfahren. Sie arbeitet an den angstauslösenden Gedanken und führt schrittweise an die Behandlung heran.

    Wie viele Sitzungen brauche ich?

    Bei einer umschriebenen Angst wie dieser genügen häufig wenige Sitzungen. Darin unterscheidet sie sich von Therapien bei umfassenderen Problemen.

    Muss ich die Therapie abschließen, bevor ich behandelt werde?

    Nein. Beides läuft parallel: dringende Behandlungen gegebenenfalls unter Sedierung, die Angstarbeit begleitend.

    Wer kann teilnehmen?

    Das Angebot richtet sich an Versicherte teilnehmender Krankenkassen im DentNet. Die genauen Voraussetzungen stehen auf der Leistungsseite.

    Ist der Selbsttest anonym?

    Ja. Sie machen ihn von zu Hause aus, ohne dass ein Gespräch nötig ist.

    Warum reicht eine Narkose nicht?

    Sie ermöglicht die Behandlung, verändert die Angst aber nicht. Beim nächsten Termin stehen Sie wieder vor derselben Hürde. Die Therapie setzt dagegen an der Ursache an.

    Bekomme ich durch die Therapie eine Diagnose?

    Eine fachliche Einordnung ist Teil des Vorgehens. Sie ist zugleich in der Regel Voraussetzung dafür, dass die Kasse eine Behandlung unter Vollnarkose übernimmt.

    Was, wenn ich es trotzdem nicht schaffe hinzugehen?

    Genau dafür ist das Angebot gedacht. Der Einstieg ist der Selbsttest von zu Hause, für den Sie keine Praxis betreten müssen.

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    Verantwortlich: (Geschäftsführer – Strategie & Unternehmensentwicklung, Imex Dental)
    Fachlich geprüft durch: Zahntechnikermeister Uwe Landsberger

    Imex Dental steht für präzisen Zahnersatz, meisterliche Zahntechnik und digitale Fertigungsprozesse.