Die kognitive Verhaltenstherapie arbeitet auf zwei Ebenen.
Die erste Ebene sind die Gedanken. Angst entsteht weniger durch die Situation selbst als durch die Art, wie man sie bewertet. Gedanken wie „Ich verliere die Kontrolle“ oder „Ich halte das nicht aus“ laufen automatisch ab und werden selten überprüft. In der Therapie sprechen Sie diese Gedanken aus und gleichen sie mit der Wirklichkeit ab.
Die zweite Ebene ist das Verhalten. Die Situation wird in kleine Schritte zerlegt, zum Beispiel an der Praxis vorbeigehen, das Wartezimmer betreten und sich auf den Behandlungsstuhl setzen. Jeden Schritt üben Sie so lange, bis Sie ihn gut aushalten.
Dahinter steht eine einfache Beobachtung: Angst lässt nach, wenn man in der Situation bleibt und erlebt, dass nichts Schlimmes passiert. Wer die Situation meidet, bestätigt die Angst dagegen jedes Mal aufs Neue.
Ausführlich beschreibt das der Beitrag „Verhaltenstherapie bei Zahnarztangst“.