Die meisten dieser Verfahren kosten nichts extra — sie müssen nur angewendet werden. Und dafür muss die Praxis wissen, dass Sie sie brauchen.
Oberflächenanästhesie. Ein Gel oder Spray betäubt die Schleimhaut, bevor die Nadel kommt. Der Einstich selbst ist dann oft kaum oder gar nicht zu spüren. Das ist in vielen Praxen Standard — fragen Sie danach, falls es nicht angeboten wird.
Langsam injizieren. Ein großer Teil des Schmerzes entsteht nicht durch die Nadel, sondern durch den Druck des einströmenden Betäubungsmittels. Langsames Spritzen macht einen spürbaren Unterschied.
Angewärmtes Betäubungsmittel. Kalte Flüssigkeit brennt stärker. Manche Praxen wärmen die Ampullen vor.
Sehr dünne Nadeln. Moderne Kanülen sind deutlich feiner als früher.
Computergesteuerte Injektion. Systeme, die den Fluss gleichmäßig und langsam dosieren. Sie sehen zudem nicht wie eine klassische Spritze aus, was für viele der halbe Punkt ist.
Ablenkung und Atmung. Kann helfen, individuell unterschiedlich: bewusst ausatmen während des Einstichs, Musik über Kopfhörer, die Zehen bewegen.
Wie eine Betäubung grundsätzlich abläuft, beschreibt der Beitrag Spritze beim Zahnarzt.