Im Behandlungsstuhl kommen mehrere Dinge zusammen, die den meisten Menschen unangenehm sind.
Sie liegen tiefer als die Person, die Sie behandelt. Viele empfinden das als unangenehm, auch wenn das Team freundlich ist.
Sie können nicht sprechen, weil der Mund offen ist und Instrumente darin liegen. Damit fällt der einfachste Weg weg, sich bemerkbar zu machen.
Sie sehen nicht, was passiert, denn die Behandlung spielt sich außerhalb Ihres Blickfelds ab. Was man nicht sieht, malt man sich oft schlimmer aus, als es ist.
Und Sie können nicht einfach aufstehen. Wer zurückgelehnt unter der Lampe liegt und Instrumente im Mund hat, kommt aus der Situation kaum heraus.
Wurde dann noch einmal ein Signal übergangen, bleibt bei vielen der Eindruck zurück, dass die eigene Grenze in der Praxis nicht zählt. Aus solchen Erfahrungen entsteht Angst, die sich hält.