Zahnimplantate - medizinische Notwendigkeit, Risiken und Kosten✅ Was sind die Vorteile?✅ Alle Infos in unserem Ratgeber ➤ Hier informieren!

Zahnimplantate – medizinische Notwendigkeit, Risiken und Kosten – Erfahren Sie mehr

Zahnimplantate sind eine moderne zahnmedizinische Versorgungsart, die enorme Zuwachsraten verzeichnen. Neben sehr guten Behandlungsergebnissen und den ästhetischen und funktionalen Vorteilen, die auf der Hand liegen, wird viel über die Kosten diskutiert. Ein Zahnimplantat gilt heute als Luxus, da aus Sicht der Krankenkassen keine medizinische Notwendigkeit besteht und die Mehrkosten, z. B. für das Schließen einer Zahnlücke, dafür komplett als Eigenanteil auf den Patienten entfallen.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine Art künstliche Zahnwurzel, deren Form einer Schraube ähnelt. Das Implantat wird von Ihrem Implantologen im Knochen des Kiefers eingesetzt und verbindet bzw. verwächst sich dort mit der Zeit. Zahnimplantate ersetzen fehlende Zähne und sind eine stabile Basis für neue, feste Zähne, die in Form von Brücken oder Kronen eingesetzt werden oder als Halterung für größere Prothesenversorgungen dienen. Ein Verbindungsstück, das als Abutment bezeichnet wird, trägt die Zahnkrone und wird gleichzeitig auf der künstlichen Zahnwurzel befestigt. Die Krone sowie die Brücke bilden den sichtbaren Zahnersatz und sind speziell auf die natürlichen Zähne des Patienten abgestimmt, sodass man keinen Unterschied zwischen den künstlichen und den echten Zähnen feststellen kann. Zahnärztliche Implantologie wird seit über 30 Jahren erfolgreich angewendet. Es ist das beste verfügbare Hilfsmittel zur Unterstützung von Ersatzzähnen und ermöglicht Ihnen, dass sich Ihre künstlichen Zähne möglichst natürlich anfühlen, aussehen und wie Ihre echten Zähne funktionieren.

Ist ein Zahnimplantat das Richtige für mich?

Ein Zahnimplantat kann für das Richtige sein, wenn im Gebiss einzelne Zähne oder mehrere Zähne fehlen und der Kieferknochen ausgewachsen und kräftig genug ist, um das Zahnimplantat zu stützen. Auch für einen zahnlosen Kiefer können Implantate eine hervorragende Lösung sein, um einer Prothese einen besseren Halt zu gewähren. Um die Heilung im Knochen nicht zu beeinträchtigen, ist es wichtig keine gesundheitlichen Probleme zu haben. Es ist von Vorteil, wenn der Patient Nichtraucher ist, da sich der festsitzende Zahnersatz dadurch weniger schnell entzünden könnte. Für die Implantation des Zahnersatzes sollte gesundes Mundgewebe und Zahnfleisch vorhanden sein. Nach der Implantation kann der Patient jegliche Art von Nahrung wieder zu sich nehmen muss auf nichts Rücksicht nehmen. Bei Fragen zum Thema Zahnimplantate richten Sie sich an Ihren Zahnarzt oder einen speziell dafür ausgebildeten Implantologen. 

Welche Vorteile hat ein Zahnimplantat?

Die Implantologie bietet nicht nur äußerliche Vorteile, wie zum Beispiel das Aussehen des neu gestalteten Mundbereiches, sondern kann auch die Aussprache der Patienten deutlich verbessern. Nach abgeschlossener Behandlung ist ein Unterschied zwischen dem eigentlichen Zahnersatz und den gesunden Zähnen nicht zu erkennen. Der Eingriff kann das Selbstbewusstsein der Patienten stärken und ihnen das Lächeln und eine bessere Ausstrahlung zurückgeben. Im Gegensatz zu einem herausnehmbaren Zahnersatz ist es möglich, mit einem festen Zahnersatz jegliche Speisen und Getränke zu sich zu nehmen, ohne Angst zu haben, dass der Zahnersatz verrutscht oder herausfällt. Bei regelmäßiger Kontrolle durch Ihren Zahnarzt und einer guten Mundhygiene kann das Implantat und der dazugehöriger Zahnersatz ein Leben lang halten.

Welche Risiken gibt es bei der Zahnimplantatschirurgie?

Wie bei jedem operativen Eingriff können auch beim der Implantation Gesundheitsrisiken auftreten. Schwerwiegende Risiken treten allerdings selten auf, und wenn sie auftreten, sind sie in der Regel leicht zu behandeln. Es können zum Beispiel Infektionen an der künstlichen Zahnwurzel entstehen bis hin zu Infektionen im Kieferknochen und Schäden an den eigenen Zähnen oder Blutgefäßen. Implantate, die in den oberen Kieferknochen ragen, können Nebenhöhlenprobleme verursachen und den Heilungsprozess nach der Behandlung gefährden. Nach der Implantation des Zahnersatzes können in einem von 20 Fällen Zellen innerhalb des Gewebes absterben. Dem Verlust von Zähnen und der Notwendigkeit einer zahnärztlichen Implantation kann vorgebeugt werden, indem Sie zwei Mal im Jahr zur Kontrolle bei Ihrem Zahnarzt erscheinen, eine gute Pflege Ihrer natürlichen und künstlichen Zähne praktizieren und ggf. regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. 

Wie lange muss ein Implantat einheilen?

In der Regel beträgt die Einheilung des Zahnersatzes im oberen Kieferknochen nach der Implantat-OP ca. 4–6 Monate, im unteren Kieferknochen liegt diese bei 3–4 Monaten. Die Phase der Einheilung kann je nach Knochenaufbau und Heilungsverlauf von den genannten Zeiten abweichen. Muss vorher noch ein Zahn gezogen werden, kann sich der Verlauf um einige Zeit nach hinten verschieben, da man zunächst auf das Heilen des Zahnfleisches warten muss. Einige Zahnärzte versuchen das Zahnimplantat schnellstmöglich nach der Zahnextraktion in den Knochen zu platzieren, um doppelte Einheilzeiten zu vermeiden. Bei der Einheilung gibt es zwei unterschiedliche Varianten:

  • Offene Einheilung: Bei der offenen Einheilung ragt die auf das Implantat aufgeschraubte Einheilkappe durch die Schleimhaut. Der Vorteil besteht darin, dass ein zweiter Eingriff um das Implantat wieder frei zu legen nicht notwendig ist. Eventuell wird die dunkle, metallische Implantatschulter später am Kronenrand sichtbar sein.
  • Geschlossene Einheilung: Bei der geschlossenen Einheilung wird die Schleimhaut nach der Behandlung über dem Implantat vernäht, und das Implantat kann geschützt heilen. Um z. B. einen Zahnersatz darauf setzen zu können, wird die Schleimhaut wieder geöffnet.

Wieso muss vor einsetzten des Implantats ein Knochenaufbau durchgeführt werden?

Um eine fehlende Zahnwurzel zu ersetzen, wird ein Zahnimplantat in den Kieferknochen eingesetzt. Normalerweise besteht die künstliche Zahnwurzel aus Titan und ist mit einem Gewinde versehen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Behandlung ist der Knochenaufbau des Kiefers. Da sich das Implantat nach einiger Zeit mit dem Knochen verbindet, muss dieser kräftig genug sein um das Zahnimplantat zu stützen. Ein erfolgreicher Knochenaufbau ermöglicht es dem Kiefer, stark genug zu sein, um die künstliche Zahnwurzel zu tragen und verbessert das Ergebnis der platzierten Implantate erheblich.

Wie wird der Kieferknochen bei der Implantat-Behandlung aufgebaut?

Unzureichende Knochensubstanz im Kiefer sollte keinen Patienten davon abhalten, Zahnimplantate zu erhalten. Es gibt Verfahren zum Wiederaufbau des Kieferknochens. Bei einer Knochentransplantation entnimmt der Chirurg einen Teil des Knochens aus dem Körper oder verwendet (wie es die meisten Zahnärzte/Chirurgen machen) ein spezielles Knochentransplantationsmaterial und transplantiert es auf den Kieferknochen. Damit der Knochenaufbau funktioniert, müssen die Patienten einige Zeit warten, bis das eigentliche Implantat eingesetzt werden kann. Wenn der behandelnde Zahnarzt mit Ihrem Knochenaufbau zufrieden ist, kann der Rest der Transplantation durchgeführt werden.

Wie viel kostet ein Zahnimplantat? 

Die Kosten für eine Zahnimplantat-Behandlung sind im Normalfall abhängig von der Menge der Zähne, die ersetzt werden sollen, dem Material für den Implantat-Aufbau und dem Aufwand zur Erstellung des Zahnersatzes. Im Dentnet bieten wir Ihnen den unglaublichen Vorteil eines günstigen Festpreises zum Einsetzen eines Implantates für alle Implantat-Typen. Lesen Sie dazu mehr unter unserer Rubrik Leistungen -> Implantate.

Beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkasse an den Zahnimplantat Kosten?

Leider nein! Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich weder an den Kosten zum Knochenaufbau, noch an der computergestützten Diagnostik und leider auch nicht an der eigentlichen Zahnimplantation. Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach weiteren Informationen und Möglichkeiten der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Fazit

Ein Zahnimplantat wird immer häufiger zur ersten Wahl als Träger für Ihre dritten Zähne. Nach Zahlen der deutschen Gesellschaft für Implantologie wurden 2018 bereits 1,3 Millionen Zahnimplantate in Deutschland eingesetzt und erfahren damit einen enormen Zuwachs. Egal, ob es festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz ist – die Implantologie bietet immer eine komfortable, sichere Lösung, die dem Aufbau Ihrer natürlichen Zähne am nächsten kommt. Nur die Krankenkassen spielen an dieser Stelle noch nicht mit, bewerten die Verwendung von Implantaten als medizinisch nicht notwendig und ziehen sich aus diesem Grund komplett aus der Kostenbeteiligung zurück.