Zahnaufhellung: Alternative Methoden zum Zahnbleaching ✅ Was können Sie tun?✅ Alle Infos in unserem Ratgeber ➤ Hier informieren!

Alternative Methoden zur Zahnaufhellung – funktionieren sie wirklich?

Du möchtest ein strahlend weißes Lächeln, möchtest aber weder Zeit noch Geld für eine Behandlung in der Zahnarztpraxis oder für „Selfmade Kits“ aufwenden oder scheust die möglichen Nebenwirkungen eines Bleachings? Einigen natürlichen Mitteln für zu Hause sagt man nach, dass sie deine Zähne auf sanfte Weise aufhellen können. Aber stimmt das?.

Bürsten und Flossing

Eine gute Mundhygiene ist eine bewährte Methode, damit dein Lächeln immer gut aussieht. Zahnpasten polieren sanft Flecken von der Oberfläche Ihrer Zähne. Aufhellende Zahnpasten wirken auf dieselbe Weise, jedoch mit mehr Inhaltsstoffen, aber ohne die Zähne zu bleichen. Zahnseide beseitigt Nahrungsreste und Bakterien, die sich zu Plaque verhärten könnten, wodurch deine Zähne matt und dunkler wirken.

Aktivkohle in der Zahnpasta

Das Hinzufügen von Aktivkohle zur Zahnpasta soll ein leichtes, natürliches Bleaching bewirken. Leider kann die Aktivkohle keine aktive Bindung mit den Farbpartikeln mehr eingehen, da sie sich vorher mit der Zahncreme gebunden hat. Aktivkohle wirkt dementsprechend nur noch als Schleifkörper in der Zahncreme.

Öl ziehen

Diese Technik ist in der ayurvedischen Medizin beliebt. Sie nehmen die Menge von einem Esslöffel Öl – z. B. Sesam-Kokosnuss- oder Olivenöl, möglichst Bio – in den Mund und ziehen es bis zu 20 Minuten lang durch die Zähne. Hierdurch werden Bakterien aus Mundraum, Zähnen und Zahnzwischenräumen herausgezogen. Jedoch gibt es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte für die Aufhellung der Zähne durch diese Methode.

Backsoda

Es hilft nicht nur dabei, den Plätzchenteig aufgehen zu lassen, sondern ist auch ein mildes Schleifmittel, das Flecken entfernt. Eine selbstgemachte Paste aus Backpulver kann also eine sanft wirkende Alternative zu einer Zahnpasta mit Natriumbicarbonat sein. Studien zeigen, dass das Putzen mit Substanzen, die Backpulver enthalten, Oberflächenflecken entfernen können.

Äpfel, Ananas, Erbeeren

Säure aus Äpfeln bewirkt nur höheren Speichelfluss im Mund, um die Säuren wegzuwaschen. Zahnpasten mit Bromelain – einer Verbindung aus der Ananas – helfen hingegen beim Aufhellen der Zähne. Es gibt leider keinen belegbaren Beweis dafür, dass das Essen dieser Früchte deine Zähne glänzen lässt. Lass besser auch die Erdbeeren aus. Eine Studie in der operativen Zahnheilkunde ergab, dass das Zähneputzen mit einer Mischung aus Erbeeren und Backpulver keinerlei Aufhellungswirkung hatte. Schlimmer noch, die Zitronensäure in den Erdbeeren kann den Zahnschmelz, die äußere Hülle deiner Zähne, abbauen.

Wasserstoffperoxid

Wasserstoffperoxid ist das Bleichmittel, das in den meisten Bleaching-Kits für Zuhause zu finden ist. Es verändert tatsächlich die Farbe eines Zahns. Eine Studie ergab, dass die Verwendung eines Gels mit 6 Prozent Wasserstoffperoxid nach 2 Wochen einen merklichen Unterschied bei der Zahnhelligkeit erkennen lässt. Die günstigen Gels, die du in der Apotheke kaufen kannst, haben dagegen einen geringeren Effekt. Es wird gewarnt, dass diese Gels das Zahnfleisch reizen, bevor ein Aufhellungseffekt wahrgenommen wird.

Apfelessig

Gurgeln mit Apfelessig vor dem Zähneputzen, um Bakterien abzutöten und Flecken zu entfernen. Es heißt, dass du davon weißere Zähne bekommst. Leider haben auch hier Studien diese Behauptungen nicht bestätigen können. Während Apfelessig den Geschmack deines Salatdressings abrunden kann, solltest du nicht erwarten, dass Apfelessig deine Zähne aufhellt.

Kurkuma

Das scharf bittere Gewürz, das als Currywürze bekannt ist, ist auch ein natürlicher Farbstoff, der aus weißem Stoff ein helles Gold machen kann. Angeblich kann Kurkuma-Paste schmuddelige Zähne wieder in Perlweiß verwandeln. Es gibt wieder keine fundierten Forschungsergebnisse, die dies untermauern.

Auf die Ernährung achten

Eine Unze Prävention ist ein Pfund Heilung wert. Lebensmittel wie dunkle Beeren und Getränke wie Kaffee, Rotwein und dunkle Limonaden sind bekannte Verursacher für Zahnverfärbungen, aber du mußt auch nicht auf sie verzichten. Genieße sie in Maßen und spüle deinen Mund anschließend direkt mit Wasser aus, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass Farbpigmente deine Zähne verfärben, geringer ist (Warte nach dem Genuß 30 Minuten mit dem Zähneputzen, um den Zahnschmelz zu schützen). Rauchen oder Kauen von Tabak kann ebenfalls Flecken verursachen, was ein weiterer triftiger Grund zum Aufhören wäre.